Scharf gew√ľrzt mit Chili liegt immer mehr im Trend.

Es ist schon erstaunlich, wie in den letzten Jahren Sch√§rfe in viele Gerichte Einzug gehalten hat. Vor allem Variationen von¬†Chili¬†in unterschiedlichsten Sch√§rfegraden finden sich an fast jeder Stra√üenecke und lassen sich zudem auch bequem √ľber das Internet f√ľr die eigene K√ľchenausstattung bestellen. So artet es in vielen F√§llen in eine Art Wettkampf aus, wer wie viel Sch√§rfe vertragen werden kann und wie diese vom K√∂rper verarbeitet wird.

Einmal genauer betrachtet, handelt es sich bei der Chilischote um eine Paprika, welche durch langwierige Z√ľchtung so ver√§ndert wurde, dass die Sch√§rfe um ein Vielfaches st√§rker heraussticht, als es bei der Urpaprika der Fall war. Dabei werden diese scharfen Formen der Paprika vornehmlich in s√ľdlichen Gefilden angebaut, da sich die W√§rme und die st√§ndige starke Sonneneinstrahlung positiv auf den Reifungsprozess der Schoten auswirken. Doch immer mehr Chilisorten k√∂nnen mittlerweile auch in Europa in Gew√§chsh√§usern, im Freilandanbau oder auf dem Balkon gez√ľchtet werden, da viele Chilisamen durch spezielle Auslese √ľber eine gewisse Klimafestigkeit verf√ľgen.

Vor allem die weite Verbreitung der kleinen Schoten als Inventar in K√ľchen auf der ganzen Welt macht Chiligew√ľrze f√ľr unterschiedliche Geschmacksrichtungen so breitfl√§chig einsetzbar. Von der asiatischen √ľber die italienische bis hin zur K√ľche in Osteuropa finden Chilischoten ihre Verwendung und verfeinern sogar schon viele traditionelle Gerichte. Sicherlich zu den bekanntesten Gerichten, welches mit scharfer Paprika verfeinert wird, z√§hlt das ungarische Gulasch, dass in aller Welt gerne gegessen wird. Nicht zu vergessen das, wie der Name schon sagt,¬†Chili¬†con Carne¬†aus Mexiko. Die Chili-Verwendung ist sehr breit gef√§chert, neben Pulver besteht auch die M√∂glichkeit, es in Form ganzer Schoten oder in Verbindung mit einer Gew√ľrzmischung zur Verfeinerung der eigenen Gerichte zu verwenden. Besonders wichtig ist die Angabe der Sch√§rfe, durch welche sich die jeweilige Vertr√§glichkeit einordnen l√§sst. Gemessen wird dies mit Hilfe der so genannten Scoville-Skala: Dieser Wert gibt dar√ľber Auskunft, wie viele Tropfen Wasser mit einem Tropfen Chiliextrakt verd√ľnnt werden m√ľssen, um die Sch√§rfe aus den kleinen feurigen Schoten neutralisieren zu k√∂nnen.

Neben den vielen sehr scharfen Sorten gibt es auch eine ganze Reihe an milden Produkten, die sich wunderbar f√ľr ein Familienessen eignen. Daher bietet es sich an, unterschiedliche Chiliarten im K√ľchenschrank zu lagern, damit f√ľr jedes Essen ein passendes Chiligew√ľrz zur Verf√ľgung steht. Nicht zu untersch√§tzen ist die Verwendung von Paprika und Chiliextrakten in medizinischen Produkten; aufgrund der Sch√§rfe und der damit einhergehenden W√§rmeentwicklung lassen sich Muskelverspannungen behandeln. Auf der anderen Seite stehen einige Bestandteile der¬†Chili¬†und Paprika unter Verdacht, Probleme mit dem Magen zu verursachen, was vor allem Menschen mit einschl√§gigen Vorerkrankungen bedenken sollten.

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