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Die¬†Kurkumawurzel, auch als Gelbwurz bekannt, sorgt f√ľr die intensive gelbe Farbe von Currypulver; weitere Bestandteile sind unter anderem Ingwer, Kardamom, Zimt, Nelken, Muskatnuss, roter und schwarzer Pfeffer, Chilischoten, Safran, Ingwer, Koriander und Bockshornklee, um nur einige zu nennen. Je nachdem, welche anderen Gew√ľrze enthalten sind, bekommt das Currypulver ein orange-rotes Aussehen oder variiert ins Olivgr√ľn-gelbe.

Diese Mischung deckt je nach Zusammensetzung von der Aroma-Seite her einen s√ľ√ülichen oder milden Geschmack (Curry Madras mild) bis hin zur pikanten (Curry Madras pikant) und feurig-scharfen Variante (Curry Madras scharf) ab. Das Currypulver beziehungsweise Currypowder, wie die Gew√ľrzmischung im Englischen genannt wird, wird in Indien hergestellt und auch nach Europa exportiert. Der Begriff, den die Inder hierf√ľr verwenden, lautet Masalas, denn unter¬†Curry¬†versteht man in Indien, wie in etlichen anderen, vorwiegend englischsprachigen L√§ndern, ein eintopfartiges Gem√ľsegericht: ein Fleisch-, Fisch- oder Gefl√ľgelgericht mit Curry-Sauce. Die urspr√ľngliche Bezeichnung geht auf ein Wort aus dem Tamilischen zur√ľck: Karhi nannten die Tamilen ein Fleischgericht mit einer curryhaltigen Sauce, zu dem in jedem Fall Reis gereicht wurde.

Das Currypulver wird in Indien rein f√ľr den Export produziert. Inderinnen w√ľrden √ľbrigens kaum eine fertige Gew√ľrzmischung kaufen, wie sie in Deutschland als¬†Curry¬†bezeichnet wird. In Indien wird das¬†Garam Masala¬†vor jedem Kochen individuell mit einem M√∂rser zerkleinert und zusammen gemischt; die Gew√ľrz-Kompositionen variieren von Ort zu Ort und bleiben h√§ufig auch ein Geheimnis der K√∂chin. Dass es das Gew√ľrz auch in westlichen L√§ndern gibt, ist den Engl√§ndern zu verdanken. Sie brachten es, als Andenken an die englische Kolonialzeit in Indien, im 18. Jahrhundert nach Europa mit. √úbrigens: Currykraut und Currybl√§tter haben nichts mit dem Pulver zu tun beziehungsweise sind nicht darin enthalten.

In der K√ľche hat sich das indische Gew√ľrz, dem eine verdauungsf√∂rdernde Wirkung nachgesagt wird, l√§ngst seinen Platz erobert; es wird in der Regel teel√∂ffelweise f√ľr Suppen und Gefl√ľgel, f√ľr Fisch und Gem√ľse, aber auch f√ľr Fleisch- oder Reisgerichte verwendet. Es sollte dunkel und in gut verschlie√übaren Beh√§ltnissen aufbewahrt werden. Weil das Aroma schnell nachl√§sst, ist es nicht zu empfehlen, sich einen gr√∂√üeren Vorrat zuzulegen. In der Regel verliert Currypulver nach einem halben Jahr von seiner Intensit√§t. Damit es sein volles Aroma entfaltet, empfehlen K√∂che, das Currypulver nicht allzu hei√ü und zu lange anzubraten, sonst droht die Gefahr, dass es bitter schmeckt. Weil es einen sehr intensiven Geschmack hat, sollte bei einer Men√ľfolge auch nur ein Gericht mit Currypulver gew√ľrzt werden. Mit zu den beliebtesten Imbiss-Gerichten in Deutschland geh√∂rt die Currywurst, eine Bratwurst, die ihren Namen der Tatsache verdankt, dass sie mit ganz viel gelbem¬†Curry¬†bestreut wird.

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Ist es ein Wundermittel der Natur? Esoteriker schw√∂ren auf die therapeutische Wirkung von Himalayasalz, etwa bei Bluthochdruck, aber auch bei Rheuma und Gicht. Wissenschaftler halten dagegen: Das Salz weiche in seiner chemischen Zusammensetzung nicht von anderen nat√ľrlichen Steinsalzen ab.

Himalayasalz¬†wird in Pakistan in einem uralten Gebirge gewonnen. Geografisch z√§hlt dieses zwar zum Himalaya, aber das Abbaugebiet liegt rund 250 Kilometer davon entfernt. Die zirka 700 Meter hohe H√ľgelkette wird im Norden von der Indus Ebene begrenzt. Die Salzvorkommen, die vor gut 400 Jahren entdeckt wurden, sind Millionen Jahre alt. Im Salzminengebiet Lahore, auch Salt Range genannt, z√§hlt die Khewra Mine zu den Gr√∂√üten der Welt. Das Salz ist kristallklar bis r√∂tlich und als Feinstreu, Granulat oder in Brocken erh√§ltlich: Das Salz wird mit einer K√∂rnung von 0,5 bis ein Millimeter angeboten, in der ein bis drei Millimeter Variante oder als Halit-Brocken, die im Schnitt 30 bis 70 mm gro√ü sind. Pakistan deckt mit dem Salzabbau in der Provinz Punjab ungef√§hr 70 Prozent des internationalen Bedarfs. Es handelt sich um ein Kristallsalz. Im Laufe der Jahrtausende hat es sich durch die Austrocknung der Urmeere gebildet. Man findet es auch unter den Bezeichnungen Ursalz, Zaubersalz, Kaisersalz, Christ-All-Salz, Nat√ľrliches Kristallsalz oder Hunza-Kristallsalz. Alexander der Gro√üe soll auf seinen Feldz√ľgen die Soldaten eher mit Kristallsalz entlohnt haben, als mit M√ľnzen.

Das¬†Himalayasalz, das in Pakistan auch ‚ÄěLahori Salt‚Äú genannt wird, erkennt man an seinem milden Geschmack. Es besteht aus nat√ľrlichen Elementen wie Eisen und Magnesium. Es wird per Hand nach Farbe und Qualit√§t sortiert. Pakistan exportiert das von Umwelteinfl√ľssen verschont gebliebene und unbehandelte Natursalz in alle Welt. Hierzulande ist das besondere Salz, dem bioenergetische Kr√§fte nachgesagt werden, vor allem in Reformh√§usern und Naturkostl√§den erh√§ltlich. Nat√ľrlich kann man es auch √ľber das Internet beziehen. Sein Kilopreis liegt zwischen zehn und 25 Euro und ist damit zirka 20-mal so teuer wie normales Kochsalz.

Verfechter und Anh√§nger berichten davon, dass es giftige Stoffe aus dem K√∂rper l√∂st und auch den Blutdruck senkt. Diese Behauptungen sind jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Auch f√ľr die Ern√§hrung, so haben Experten festgestellt, bieten sich keinerlei Vorteile im Vergleich zum herk√∂mmlichen Salz. Haupts√§chlich besteht das auch als Zaubersalz charakterisierte Salz n√§mlich zu 98 Prozent aus Natriumchlorid und zu zwei Prozent aus Mineralien; insgesamt handelt es sich hierbei um acht verschiedene Stoffe, nicht 84, wie vielfach behauptet wird. Trotzdem wird h√§ufig ein Himalaya-Solebad zur St√§rkung des Immunsystems und zur Entschlackung des K√∂rpers empfohlen: Bei 37 Grad Celsius Badetemperatur sollte man sich 15 bis 20 Minuten in dem Solebad aufhalten. Bei Vollmond und zunehmenden Mond werden die Aufnahmef√§higkeit von Mineralien unterst√ľtzt, bei Vollmond und abnehmendem Mond die Entschlackung des K√∂rpers gef√∂rdert, hei√üt es. In seiner Wirkung im K√∂rper des Menschen entspricht das¬†Himalayasalz¬†ungereinigtem Steinsalz, wie es in Europa vorkommt, oder Meersalz.


Gew√ľrze sind unentbehrlicher Bestandteil jeder Speise. Ihre Geschmacks- und Geruchsstoffe verbessern den Geschmack der Gerichte und k√∂nnen sie f√ľr den Menschen auch bek√∂mmlicher machen. Die meisten Gew√ľrze werden aus Pflanzen gewonnen wie Nelken, Lorbeer, Petersilie und √§hnliches. Eines der wichtigsten Gew√ľrze ist das anorganische Salz: es ist nicht nur f√ľr die gute K√ľche, sondern auch f√ľr den menschlichen Organismus unersetzlich.

Lange Zeit war mit Gew√ľrzen untrennbar der Begriff des Reichtums verbunden. Vor allem im Mittelalter waren sie von unermesslichem Wert, so wurde Pfeffer damals etwa mit purem Gold aufgewogen. Doch ihre Bedeutung lag nicht so sehr im Geschmack, sondern in der medizinischen Bedeutung. Sie wurden sowohl zum Konservieren von Lebensmitteln verwendet, um sie haltbarer zu machen und so der Lebensgefahr durch den Genuss verdorbener Nahrung vorzubeugen, als auch zur Heilung von Krankheiten. Schon im 12. Jahrhundert wusste Hildegard von Bingen, die ber√ľhmte heilkundige Klosterfrau, um die Heilkraft der Gew√ľrze und erw√§hnte diese in ihren Schriften. Heute k√∂nnen die positiven Auswirkungen, welche ein Gew√ľrz beziehungsweise eine¬†Gew√ľrzmischung¬†auf die menschliche Gesundheit haben kann, mehr oder weniger von jedem genossen werden, denn im Gegensatz zu vergangenen Zeiten sind die meisten Gew√ľrze nun relativ kosteng√ľnstig und m√ľssen nicht mehr mit Gold aufgewogen werden. Vor allem die √§therischen √Ėle, welche in den Gew√ľrzpflanzen vorhanden sind, wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. So wirken zum Beispiel Chili und Nelken anregend auf das Herz-Kreislaufsystem, K√ľmmel und Fenchel beruhigend auf den Verdauungstrakt und Knoblauch ist bekannt daf√ľr, dass er die Darmflora g√ľnstig beeinflussen kann. Salbei entspannt, Pfeffer f√∂rdert die Magent√§tigkeit und Kakao macht gl√ľcklich.

Neben der Gesundheitsf√∂rderung steht heute vor allem ein wichtiger Aspekt im Vordergrund, der jeden Koch und jede K√∂chin so gerne zur¬†Gew√ľrzmischung¬†greifen l√§sst: Der gute Geschmack. Mit entsprechenden Gew√ľrzmischungen lassen sich Speisen zu Delikatessen veredeln, vorausgesetzt, sie werden passend und in der richtigen Menge eingesetzt. Viele K√ľchen leben durch ihre typischen Gew√ľrzmischungen, wie zum Beispiel die indische, afrikanische oder asiatische K√ľche. Doch auch heimische Hausmannskost w√§re ohne Gew√ľrze undenkbar. Grillkoteletts, Suppen oder Braten w√ľrden ungew√ľrzt wohl kaum jemandem wirklich schmecken. Viele bereits fertig abgestimmte Gew√ľrzmischungen werden heute wie ein einziges Gew√ľrz verwendet, zum Beispiel Curry, das in Wirklichkeit aus vielen verschiedenen Gew√ľrzen besteht. Ebenso sind Lebkuchen-, Gl√ľhwein- oder Brotgew√ľrz genau genommen Gew√ľrzmischungen und ihr Geschmack entsteht durch das Zusammenwirken zahlreicher verschiedener Einzelgew√ľrze. Das Mischen von Gew√ľrzen untereinander erfordert ein hohes Ma√ü an Sorgfalt und K√∂nnen, um genau den gew√ľnschten geschmacklichen Effekt hervorzurufen, denn wenn das Verh√§ltnis der einzelnen Gew√ľrze zueinander nicht stimmt, √§ndert sich auch der Geschmack der Speise entsprechend. Eine fertige¬†Gew√ľrzmischung, wie etwa Curry oder Gyrosgew√ľrz, macht langwieriges Abstimmen der einzelnen Gew√ľrze √ľberfl√ľssig und garantiert f√ľr stets gleichbleibend hohen kulinarischen Genuss.

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Die Inder haben bereits vor 5000 Jahren mit Gew√ľrzen wie beispielsweise Safran, Pfeffer oder Gew√ľrznelken gehandelt. Feldherrn wie Alexander der Gro√üe oder Abenteurer wie der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama haben die Einf√ľhrung von Gew√ľrzen in Europa voran getrieben. Die Engl√§nder, die ehemals die Kolonialherrschaft in Indien hatten, brachten die Gew√ľrzmischung des Curry nicht nur nach England, sondern auch auf den europ√§ischen Kontinent.

Welche¬†Gew√ľrze¬†geh√∂ren nun unbedingt in die K√ľche? Salz, Pfeffer und Paprika darf man als die drei ‚ÄěKlassiker‚Äú im Gew√ľrzregal aufz√§hlen. Ansonsten sind es zirka 50 Geschmacksaromen, die beim Zubereiten von Speisen h√§ufig Verwendung finden. Einige, wie beispielsweise der B√§rlauch, sind in den letzten Jahren richtig in Mode gekommen. Um zu wissen, wof√ľr man Lorbeer, Oregano und Rosmarin, Liebst√∂ckel und Petersilie, Dill, Basilikum oder Thymian braucht, muss man kein ausgewiesener Sternekoch sein. Was verfeinert man aber am besten mit Ysop oder Zitronenmelisse, wozu schmeckt Ingwerpulver besonders gut oder wie setzt man Bergbohnenkraut ein? Die Liste ist schier unendlich, ebenso wie die Ger√ľche. Bei der Verwendung spielt die Devise ‚Äěweniger ist mehr‚Äú eine Rolle, h√§ufig werden Gew√ľrzangaben mit Essbestecks-Einheiten beschrieben: Ein Teel√∂ffel voll, eine Messerspitze oder ein gestrichener Essl√∂ffel. Am besten ist es, wenn man die Gew√ľrzzutaten erst kurz vor Ende der Garzeit in den Topf gibt, sonst verfl√ľchtigt sich das Aroma. Ungemahlene¬†Gew√ľrze¬†wie Muskatnuss, Nelken oder Kardamom behalten √ľbrigens das Aroma am l√§ngsten.

Safran gilt als das teuerste Gew√ľrz der Welt. Es wird aus den Bl√ľten einer Krokusart in Handarbeit geerntet; das Gramm kostet zwischen vier und 14 Euro. Unbedingt erforderlich ist Safran f√ľr eine spanische Paella, eine franz√∂sische Bouillabaisse oder Risotto alla Milanese. Das leicht nussig schmeckende Muskat findet bei Blumenkohl oder Spinat seinen Einsatz und Kartoffelp√ľree schmeckt auch mit einer Prise Muskat besonders lecker. Wacholder und Nelken sind bei deftigen Gerichten angesagt. Viele Gew√ľrzsorten wie Anis verfeinern nicht nur Geb√§ck und Kuchen, sie werden auch f√ľr die Herstellung von Schnaps verwendet oder wie auch der K√ľmmel beim Backen von Brot. Wer gerne indisch kocht, sollte einen kleinen Vorrat an Kardamom, Koriander, Kreuzk√ľmmel oder Kurkuma zuhause haben. Ganz wichtig ist die richtige Aufbewahrung von Gew√ľrzen. Keinesfalls sollten sie sich √ľber dem Herd befinden, damit sie nicht W√§rme und Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Am besten, man lagert sie in einem Schrank - dunkel, trocken, k√ľhl und in luftdicht verschlie√übaren Beh√§ltern. Dass die meisten¬†Gew√ľrze¬†auch Heilwirkungen zeigen, wussten schon die alten √Ągypter um 1600 vor Christus, so sie setzten zum Beispiel Zimt bei V√∂llegef√ľhl und zur Linderung von Magenkr√§mpfen ein.

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Die beste Verpackung f√ľr Lebensmittel fast aller Art ist nach wie vor Glas. Empfehlenswert f√ľr die Lagerung zu Hause ist also ein Schraubglas mit Twistoff-Deckel. Diese finden sich recht h√§ufig bereits im eigenen Haushalt (leere Marmeladen Gl√§ser) und kosten praktisch nichts. Eine l√§ngereLagerung¬†in Verpackungen wie Beuteln ist eher kritisch zu betrachten. Dabei kommt es entscheidend auf die verwendete Kunststoffart an.

Die so beliebten Druckverschlussbeutel sind √ľberwiegend aus PE (Polyethylen) gefertigt. Dieser Kunststoff ist zwar nahezu wasserdampfdicht, aber nicht √∂ldicht. Was bedeutet, dass die so wichtigen √§therischen √Ėle von Gew√ľrzen leicht entweichen k√∂nnen. Die ebenfalls h√§ufig verwendeten Zellglasbeutel (raschelnder Kunststoff, findet man bei Tee und Gew√ľrzen) sind zwar nahezu √∂ldicht, aber nicht wasserdampfdicht. Was bedeutet, dass ein Schutz vor Feuchtigkeit und damit ein Schimmelbefall nicht auf Dauer gew√§hrt ist.

Wir verwenden deshalb √ľberwiegend Siegelrandbeutel oder auch Vakuumbeutel genannt. Diese Beutel aus Verbundfolie PA/PE (Polyamid/Polyethylen) besitzen hervorragende Eigenschaften wie gute Verschwei√übarkeit, Wasserdampfdichte, Aromaschutz und hohe Rei√üfestigkeit. Unsere Produkte die in solchen Beuteln noch original verschwei√üt sind, k√∂nnen Sie also durchaus f√ľr eine l√§ngere Lagerung (aber zus√§tzlich vor Mottenbefall gesch√ľtzt) verwenden. Nach Anbruch empfehlen wir allerdings das Umf√ľllen in Schraubgl√§sern. Nun k√∂nnen Sie sich fragen, warum verwendet nicht jeder Gew√ľrzh√§ndler Siegelrandbeutel anstatt der schlechteren Druckverschlussbeuteln? Dazu gibt es zwei Gr√ľnde. Der Preis und der Aufwand. PA/PE Beutel kosten etwa das 10-fache von PE Beuteln und das 5-fache von Zellglasbeuteln. Dazu kommt noch das die PA/PE Beutel einzeln verschwei√üt werden m√ľssen. Der zeitliche Mehraufwand ist erheblich.

Ein besonderes Thema bei der¬†Lagerung¬†ist der Verderb durch Insektenbefall. Die h√§ufig anzutreffende Motte ist ein begeisterter Fan von Paprika und Chili. Motten k√∂nnen sich ohne Probleme durch Kunststoffbeutel fressen und ihre Eier ablegen. Unter bestimmten Umst√§nden fressen sie sich aber auch durch dickeren Kunststoff. Bei einem Versuch haben sich Motten durch einen 1cm dicken Kunststoff gefressen. Das erkl√§rt wohl schon vieles. Eine weitere Quelle der Qualit√§tsbeeinflussung ist das Licht. Prinzipiell sollten Gew√ľrze nicht bei Tageslicht und schon gar nicht in der Sonne gelagert werden. Das UV-Licht¬†f√ľhrt zu Farbver√§nderungen, Vitamin- und Aromaverlust und beeinflusst die W√ľrzkraft erheblich.

Weiter ist auch eine trockene und nicht zu warme¬†Lagerung¬†wichtig. Den gr√∂√üten Fehler den Viele dabei machen ist, die Gew√ľrze immer griffbereit recht nah am Herd zu haben und dann noch gleich aus der ge√∂ffneten Packung √ľber dem Herd zu w√ľrzen. Am Herd entsteht sehr viel Wasserdampf der direkt in die T√ľte aber auch in den Schrank zieht. Au√üerdem ist die Umgebung am Herd der w√§rmste und somit schlechteste Platz um Lebensmittel zu lagern. Wir empfehlen Gew√ľrze in Schraubgl√§sern, in einem geschlossenen Schrank, nicht zu nah am Herd, auf zu bewahren.¬†

Bei der Vielzahl der¬†Kr√§uter¬†verliert sich der √úberblick, welche sich besonders gut eignen und auf keinen Fall in der K√ľche fehlen sollten. Daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf √ľber das Internet erst einmal Gedanken zu machen, mit welchen Kr√§utern regelm√§√üig gekocht wird und wie hoch der Bedarf ist. Waren Gew√ľrze lang Zeit ein kostbares Gut, sind sie heute ohne Probleme in unterschiedlichsten Mengen und aus allen Teilen der Welt erh√§ltlich. Auch preislich fallen nur noch geringf√ľgige Kosten an, sieht man einmal von teuren Produkten wie dem edlen¬†Safran¬†und¬†Vanille¬†ab. Interessant ist hier die Abgrenzung zwischen Gew√ľrzen und Kr√§utern, die recht flie√üend ist und dazu dient, eine optimale Geschmacksverbesserung zu erreichen. Wurden die gew√ľnschten¬†Kr√§uter¬†und Gew√ľrze fr√ľher √ľber lange Wege, zum Beispiel √ľber den Seeweg, von Asien aus nach Europa gebracht, k√∂nnen heute die meisten Kr√§uterarten in Europa selbst angebaut und den Verbrauchern direkt verkauft werden.

Popularit√§t fand der Einsatz von Gew√ľrzen bereits im 12. Jahrhundert, als bekannte Personen des fr√ľhen Mittelalters wie Hildegard von Bingen auf die gesundheitsf√∂rdernde Kraft von zahlreichen Kr√§utern und Gew√ľrzen hingewiesen hat. So war es nicht verwunderlich, dass einige Gew√ľrze wie etwa¬†Pfeffer¬†zur damaligen Zeit unermesslich teuer waren und vom Wert her mit Gold verglichen wurden. So kam es im Mittelalter sogar zu richtigen Kriegen um kostbare¬†Gew√ľrze¬†zwischen den einzelnen gro√üen Handelsnationen wie Holland, Portugal oder England. Vornehmlich ging es in diesen Auseinandersetzungen vor allem um die alleinige Nutzung spezieller Anbaugebiete im Orient, die zum Teil mit herber Waffengewalt durchgesetzt wurden.

Ohne Frage geh√∂rt in jede gut ausgestattete K√ľche eine gewisse Auswahl an Kr√§utern und Gew√ľrzen, so dass viele unterschiedliche Speisen richtig und abwechslungsreich verfeinert werden k√∂nnen. Nat√ľrlich richtet sich die Kr√§uterauswahl auch nach dem eigenen Geschmack. Heute stehen¬†Kr√§uter¬†aus allen K√ľchen der Welt zur Verf√ľgung, um geschmacklich passende Gerichte m√∂glichst nah an der Zubereitungsart des Herkunftslandes in der eigenen K√ľche zaubern zu k√∂nnen. Mit einem entsprechenden Kr√§uterdepot in der eigenen K√ľche ausgestattet, lassen sie sich meist √ľber einen langen Zeitraum lagern und k√∂nnen bei Bedarf direkt f√ľr leckere Gerichte verwendet werden. Es bietet sich an, spezielle verschlie√übare Glasgef√§√üe f√ľr ihre Lagerung zu verwenden, durch die keine Insekten oder √§hnliches an selbige gelangen k√∂nnen. Wichtig ist es auch, dass die Beh√§lter nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind, sondern lieber in einem Schrank gelagert werden. Durch Sonnenlicht k√∂nnen¬†Kr√§uter¬†und Gew√ľrze n√§mlich sehr schnell ranzig werden und sogar ihren intensiven Geschmack v√∂llig verlieren.

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Zu den Hauptanbaugebieten des Pfeffers z√§hlen neben Indien vor allem Indonesien, Sri Lanka, Malaysia, Vietnam, Thailand, Madagaskar, aber auch China und Brasilien. Immer noch wird das "schwarze Gold", das in Rispenform w√§chst, mit der Hand geerntet. Dabei k√∂nnen unterschiedlich farbige Pfefferk√∂rner theoretisch von einer einzigen Pflanze geerntet worden sein. Piper Nigrum, wie die Pfefferpflanze mit ihrem botanischen Namen hei√üt, tr√§gt erst drei Jahre nach der Anpflanzung die ersten Fr√ľchte.

Die Pfefferpflanzen werden in Anbaukulturen an langen Holzstangen oder d√ľnnen B√§umen angepflanzt, die als Ger√ľst dienen; sie ranken sich bis zu zehn Meter hoch, die Fr√ľchte befinden sich, mit jeweils zirka 30 K√∂rnern, in Rispenform an dem Gew√§chs. Von diesen "Piperaceae", den Pfeffergew√§chsen, gibt es √ľbrigens nahezu 700 Arten. Die gr√ľne Variante wird aus den unreifen Pfefferk√∂rner gewonnen und dann konserviert: Daf√ľr kommt Salzlake in Betracht, teils werden die K√∂rner auch (gefrier-) getrocknet. Um die wei√üe Form zu bekommen, werden die roten Beeren etwa zehn Tage in Wasser eingeweicht. Danach l√§sst sich das √§u√üere Fruchtfleisch l√∂sen und das grauwei√üe Pfefferkorn bleibt √ľbrig. Die rote Sorte ist sch√§rfer als die gr√ľne, der schwarze schmeckt eher w√ľrzig und wei√ü nimmt man, wenn man eine milde Variante mit ausgewogenem Aroma haben will. Egal von welcher Farbe, ist dieses Gew√ľrz in der K√ľche auch in pulverisierter Form nicht mehr wegzudenken. Fisch, Fleisch, Suppen oder Salate werden damit gew√ľrzt und es gibt sogar leckere Desserts wie Erdbeeren oder Schokolade mit dieser Geschmacksnote.

Bereits die R√∂mer waren vom Geschmack begeistert. In der Antike und im Mittelalter wurde das Gew√ľrz in M√∂rsern zersto√üen und kam anschlie√üend reichlich auf den Tisch. Bei der Trauung des Herzogs von Burgund, Philipp dem K√ľhnen, mit Margarete von Male im Jahr 1369 sollen beim Festmahl 150 Kilo¬†Pfeffer¬†gereicht worden sein. Lange galt das Gew√ľrz als wichtigste Handelsware, die Araber hielten seit der Antike ein Pfeffermonopol aufrecht. Etliche Entdecker machten sich aus Europa auf, um das ber√ľhmte ‚ÄěPfefferland‚Äú zu finden: der Seefahrer Vasco da Gama gelangte 1498 an die Malabark√ľste. Dort gr√ľndete der Portugiese Handelsniederlassungen und trug mit zum Ruhm Lissabons als Gew√ľrzzentrum bei.¬†Pfeffer¬†war so wertvoll, dass er fr√ľher sogar in Gold aufgewogen wurde. Die √Ągypter haben ihn sogar dazu verwendet, um ihre Pharaonen zu mumifizieren. Bei Pharao Ramses II. wurden 15 schwarze K√∂rner in der Nase entdeckt; offenbar wollte man, dem √§gyptischen Totenkult zufolge, mit dem √§therischen √Ėl den Verstorbenen zu neuem Leben erwecken.

Das Universalgew√ľrz gilt als appetitanregend und f√∂rdert den Speichelfluss. Es dient der Durchblutung, regt die Verdauung an und es hilft gegen Kr√§mpfe und rheumatische Schmerzen; nicht zuletzt wird ihm eine aphrotisierende Wirkung nachgesagt. Selbst bei der Parf√ľmherstellung z√§hlt er oftmals zu den Ingredienzien und ist beispielsweise auch in Magenmedikamenten enthalten. Der Statistik zufolge werden in Deutschland j√§hrlich 17500 Tonnen konsumiert, was deutlich macht, dass¬†Pfeffer¬†mit zu den beliebtesten Gew√ľrzen geh√∂rt.

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Der menschliche Organismus ben√∂tigt t√§glich mindestens 3 bis 6 Gramm Salz, um seinen Bedarf an diesem lebenswichtigen Mineralstoff zu decken. Es ist √ľberlebenswichtig, da es Einfluss auf den Wasserhaushalt, die Verdauung, den Aufbau der Knochen und die Verdauung aus√ľbt. Beim Schwitzen etwa kann der K√∂rper betr√§chtliche Mengen an Salz verlieren, welche umgehend ersetzt werden m√ľssen, um die k√∂rpereigenen Funktionen aufrecht erhalten zu k√∂nnen.

Der Mensch kann mit seinem Geschmacksinn Salziges bewusst wahrnehmen. Dies sch√ľtzt ihn einerseits davor, zu viel Salz zu sich zu nehmen, da Salz in gro√üen Mengen auf einmal genossen sch√§dlich auf den Organismus wirkt; die Speisen schmecken versalzen und werden instinktiv abgelehnt. Andererseits ist Salz im richtigen Ma√ü genossen lebensnotwendig; ein Fehlen des Salzes macht sich bei vielen Speisen als langweiliger Geschmack bemerkbar und erst die Zugabe der richtigen Menge dieses lebenswichtigen Mineralstoffes l√§sst das Essen genie√übar werden. Dass Salz viele Speisen f√ľr den menschlichen Gaumen erst geschmacklich genie√übar macht, sorgte schon vor Jahrtausenden daf√ľr, dass Salz eines der begehrtesten und wichtigsten Gew√ľrze weltweit wurde. Dementsprechend gro√üe Bedeutung kam der Salzgewinnung zu. Eine der √§ltesten Methoden, an den begehrten Mineralstoff zu kommen, ist die Salzgewinnung aus dem Meer, z.B. das¬†Fleur de Sel. Bei Steinsalz hingegen wird salzhaltiges Gestein aus oft unterirdischen Lagerst√§tten abgebaut, bestes Beispiel daf√ľr ist das¬†Himalaya Kristallsalz. Rund 70 Prozent des weltweiten Salzvorkommens basiert auf Steinsalz, rund 30 Prozent sind Meersalz.

Die Verwendung von Salz ist vielf√§ltig:¬†Salze¬†werden sowohl zur Herstellung und Verfeinerung von Speisen eingesetzt als auch zum Haltbarmachen leicht verderblicher Nahrungsmittel wie Fleisch, Eier oder Gem√ľse. W√§hrend das Einlegen von Lebensmitteln in Salz zur Konservierung in unseren Breiten teilweise durch Einfrieren oder Trocknen ersetzt werden kann, gibt es f√ľr das ‚ÄěSalz in der Suppe‚Äú keinen wirklich vollwertigen Ersatz. Besonders beliebt sind jedoch nicht nur das einfache Meersalz oder Kochsalz, sondern auch Gew√ľrzsalze, welche aufgrund ihrer besonderen Mischung mit anderen Gew√ľrzen Gerichten eine ganz spezielle raffinierte Geschmacksnote verleihen k√∂nnen. Solche¬†Salze¬†gibt es in den unterschiedlichsten Variationen, vom scharfen¬†Chili-Knoblauch Gew√ľrzsalz¬†√ľber duftendes¬†Rosensalz¬†bis hin zu Sellerie- oder¬†Vanillesalz. Auch¬†ger√§uchertes Salz¬†findet sich immer √∂fters in der heimischen K√ľche. Salz muss nicht immer wei√ü sein: Es gibt das begehrte Gew√ľrz auch in den Farben rot, violett, schwarz (schwarzes Meersalz aus Hawaii), gr√ľn oder rosa. Doch nicht nur in der Farbe unterscheidet sich das Salz, auch die K√∂rnung ist unterschiedlich. Die Palette der angebotenen St√§rken reicht vom auff√§llig grobk√∂rnigen Meersalz √ľber eine mittlere K√∂rnung der Salzkristalle bis hin zu besonders feinem und rieselfreudigem Salz. Das Gew√ľrz kann sowohl als fertige Gew√ľrzsalz-Mischung als auch frisch gemahlen aus der Salzm√ľhle eingesetzt werden. Doch f√ľr welche¬†Salze¬†sich der Koch auch immer entscheidet, eines ist gewiss, ohne Salz geht es nicht.

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Es ist schon erstaunlich, wie in den letzten Jahren Sch√§rfe in viele Gerichte Einzug gehalten hat. Vor allem Variationen von¬†Chili¬†in unterschiedlichsten Sch√§rfegraden finden sich an fast jeder Stra√üenecke und lassen sich zudem auch bequem √ľber das Internet f√ľr die eigene K√ľchenausstattung bestellen. So artet es in vielen F√§llen in eine Art Wettkampf aus, wer wie viel Sch√§rfe vertragen werden kann und wie diese vom K√∂rper verarbeitet wird.

Einmal genauer betrachtet, handelt es sich bei der Chilischote um eine Paprika, welche durch langwierige Z√ľchtung so ver√§ndert wurde, dass die Sch√§rfe um ein Vielfaches st√§rker heraussticht, als es bei der Urpaprika der Fall war. Dabei werden diese scharfen Formen der Paprika vornehmlich in s√ľdlichen Gefilden angebaut, da sich die W√§rme und die st√§ndige starke Sonneneinstrahlung positiv auf den Reifungsprozess der Schoten auswirken. Doch immer mehr Chilisorten k√∂nnen mittlerweile auch in Europa in Gew√§chsh√§usern, im Freilandanbau oder auf dem Balkon gez√ľchtet werden, da viele Chilisamen durch spezielle Auslese √ľber eine gewisse Klimafestigkeit verf√ľgen.

Vor allem die weite Verbreitung der kleinen Schoten als Inventar in K√ľchen auf der ganzen Welt macht Chiligew√ľrze f√ľr unterschiedliche Geschmacksrichtungen so breitfl√§chig einsetzbar. Von der asiatischen √ľber die italienische bis hin zur K√ľche in Osteuropa finden Chilischoten ihre Verwendung und verfeinern sogar schon viele traditionelle Gerichte. Sicherlich zu den bekanntesten Gerichten, welches mit scharfer Paprika verfeinert wird, z√§hlt das ungarische Gulasch, dass in aller Welt gerne gegessen wird. Nicht zu vergessen das, wie der Name schon sagt,¬†Chili¬†con Carne¬†aus Mexiko. Die Chili-Verwendung ist sehr breit gef√§chert, neben Pulver besteht auch die M√∂glichkeit, es in Form ganz Schoten oder in Verbindung mit einer Gew√ľrzmischung zur Verfeinerung der eigenen Gerichte zu verwenden. Besonders wichtig ist die Angabe der Sch√§rfe, durch welche sich die jeweilige Vertr√§glichkeit einordnen l√§sst. Gemessen wird dies mit Hilfe der so genannten Scoville-Skala: Dieser Wert gibt dar√ľber Auskunft, wie viele Tropfen Wasser mit einem Tropfen Chiliextrakt verd√ľnnt werden m√ľssen, um die Sch√§rfe aus den kleinen feurigen Schoten neutralisieren zu k√∂nnen.

Neben den vielen sehr scharfen Sorten gibt es auch eine ganze Reihe an milden Produkten, die sich wunderbar f√ľr ein Familienessen eignen. Daher bietet es sich an, unterschiedliche Chiliarten im K√ľchenschrank zu lagern, damit f√ľr jedes Essen ein passendes Chiligew√ľrz zur Verf√ľgung steht. Nicht zu untersch√§tzen ist die Verwendung von Paprika und Chiliextrakten in medizinischen Produkten; aufgrund der Sch√§rfe und der damit einhergehenden W√§rmeentwicklung lassen sich Muskelverspannungen behandeln. Auf der anderen Seite stehen einige Bestandteile der¬†Chili¬†und Paprika unter Verdacht, Probleme mit dem Magen zu verursachen, was vor allem Menschen mit einschl√§gigen Vorerkrankungen bedenken sollten.

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Viele Menschen sch√§tzen¬†Trockenfr√ľchte¬†als kleinen Snack f√ľr zwischendurch. Darunter versteht man getrocknetes Obst; die Bandbreite reicht von √Ąpfeln, Aprikosen, Pflaumen und Feigen bis hin zu exotischen Fr√ľchten wie Mangos, Ananas, Papayas und Datteln, um nur einige aufzuz√§hlen. W√§hrend frisches Obst etwa 80 bis 90 Prozent Wassergehalt aufweist, ist bei Trockenobst nur noch eine Restfeuchte von ungef√§hr 20 Prozent festzustellen. Deshalb ist Trockenobst auch viel leichter: Aus einem Kilo frischer Feigen etwa werden in getrocknetem Zustand 250 Gramm.

Abh√§ngig von ihrer Gr√∂√üe werden die reifen Fr√ľchte halbiert oder in Scheiben geschnitten und bei m√§√üiger Zufuhr von W√§rme getrocknet. Dies kann man, wenn man √ľber kein D√∂rrger√§t verf√ľgt, sogar im Backofen f√ľr den Hausgebrauch selber machen. Unter dem Trockenvorgang leiden besonders hitzeempfindliche Vitamine: so geht zum Beispiel Vitamin C verloren. Bei extremer Sonneneinstrahlung kann man die Fr√ľchte sogar im Freien trocknen lassen. Auch wenn Vitamin C verloren geht, werden¬†Trockenfr√ľchte¬†insgesamt als Vitaminspender mit ihrem reichen Vorrat an den Vitaminen A, B1, B2, B3, B5 und B 6 gesch√§tzt. Sie verf√ľgen zudem √ľber viele Mineralstoffe und Spurenelemente: Besonders nennenswert ist der hohe Gehalt an Kalzium und Magnesium. Kalium, das ebenfalls in gro√üer Menge in Trockenobst vorhanden ist, regt die Muskelt√§tigkeit an; dies machen sich vor allem Tourengeher oder Athleten zu Nutze, die getrocknete Fr√ľchte als schnellen Energielieferanten sch√§tzen. Als weitere Inhaltsstoffe finden sich unter anderem Eisen, Natrium und Phosphor. Getrocknete Fr√ľchte sind praktisch zu transportieren, deshalb kommen die Packungen mit den D√∂rrfr√ľchten im B√ľro ebenso wie als Reiseproviant zum Einsatz. Aber auch das M√ľsli am Morgen oder exotische Gerichte kann man mit Trockenobst aufpeppen. Nicht zuletzt eignen sich die getrockneten Fr√ľchte auch als F√ľllung f√ľr den G√§nse-oder Entenbraten.

In der kalten Jahreszeit bringt Trockenobst einen Hauch von exotischen L√§ndern und Sommer in den Alltag. Zur Weihnachtzeit wird das Fr√ľchtebrot aktuell, dessen Hauptbestandteil D√∂rrobst ist. Was den Herstellungsprozess von Trockenobst anbelangt, ist vor allem eines wichtig zu wissen: Durch das langsame Ausd√∂rren verliert das Obst an Feuchtigkeit und gleichzeitig steigt der Zuckergehalt. So kommt es zu der geballten Ladung an Kalorien, denn der Fruchtzucker wird viel langsamer verbrannt als der normale Haushaltszucker. So bestehen getrocknete Feigen zum Beispiel zur H√§lfte aus Zucker, das macht sie allerdings auch l√§nger haltbar. Bei frischen Feigen liegt der Zuckergehalt bei nur einem Zehntel. Eine Ausnahme machen die Bananenscheiben: Sie werden nicht getrocknet, sondern frittiert und in Zucker getaucht. Trockenobst sollte man an einem k√ľhlen und trockenen Ort aufbewahren, denn richtig gelagert halten die¬†Trockenfr√ľchte¬†in jedem Fall ein Jahr.

Waren N√ľsse und vor allem¬†Nusskerne¬†lange Zeit als ungesund und zu fettreich verschrien fanden k√ľrzlich Forscherteams in voneinander unabh√§ngigen Untersuchungen und Tests heraus, dass diese eine grunds√§tzlich positive Auswirkung auf das Herz-Kreislaufsystem des Menschen sowie auch auf andere Erkrankungen besitzen. Seither gelten N√ľsse wieder als gesunde Lebensmittel, deren Verzehr ausdr√ľcklich zu empfehlen ist. Gerade im Herbst und Winter naht nun wieder die Zeit der Nussernte und damit der eifrigen Sammler der Schalenfr√ľchte. Der Mensch ist dabei keine Ausnahme, denn auch viele andere Lebewesen sind wieder emsig dabei, die schmackhaften N√ľsse f√ľr den Winter einzulagern. Hier denkt man vor allem an das bekannte und beliebte Eichh√∂rnchen. Dieses Tier schafft sich nun einen Vorrat an, um f√ľr den Winter gesichert zu sein.

Nat√ľrlich hat der Mensch eine solche Vorratshaltung nicht n√∂tig, denn in jedem Supermarkt erh√§lt man heute¬†Nusskerne¬†verschiedenster Arten. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit erfreuen sie sich wieder einer gro√üen Beliebtheit und werden bevorzugt in Geb√§ck und anderen Speisen verwendet. Dabei ist dem Einfallsreichtum des Hobbyb√§ckers keine Grenze gesetzt und so manches missgl√ľckte oder scheinbar misslungene Rezept hat sich sp√§ter zum Lieblingsstollen oder Lieblingspl√§tzchen der ganzen Familie entwickelt. Doch nicht nur die bekannten N√ľsse, wie zum Beispiel die Walnuss oder die Haselnuss, sind schmackhaft und lassen sich gut in Pl√§tzchen und Kuchen verwenden. Auch Erdn√ľsse und Mandeln oder Pinienkerne eignen sich hervorragend f√ľr einen ‚Äěnussigen‚Äú Advent.

Beliebt und schmackhaft sind auch die Esskastanien, die es gerade im Advent auf nahezu jedem Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt. Wer gerade die etwas herben und von vielen Menschen als zu scharf empfundenen Waln√ľsse nicht mag, kann auch viele Rezepte abwandeln, in dem er einfach statt den Waln√ľssen andere Nusskerne, wie zum Beispiel Mandeln oder Haseln√ľsse, verwendet. Im industriellen Bereich sind gerade die zahlreichen Unternehmen der S√ľ√üwarenindustrie der eigentliche Hauptabnehmer der etwa 271.000 Tonnen¬†Nusskerne, die allj√§hrlich nach Deutschland importiert werden. Doch auch im Sommer finden N√ľsse beispielsweise in leckeren Eissorten Verwendung. Einige Sorten, wie beispielsweise Eicheln, die ja f√ľr den Menschen nicht essbar sind, eignen sich dagegen auch bestens als herbstliche Dekoration jeder Art. Gerade Kindern macht es meistens sehr viel Spa√ü, diese zu sammeln. Aber auch als Erwachsener findet man sicher noch die eine oder andere Idee, um f√ľr einen zwanglosen Anlass eine perfekte Herbstdekoration zu basteln und somit ein bisschen was von herbstlicher Stimmung in das eigene Haus zu holen. So ist der vielseitige Einsatzbereich der¬†Nusskerne¬†erkennbar geworden.

{ "@context":"http://schema.org/", "@id": "https://www.gewuerz-express.de/wissen#faq", "@type":"FAQPage", "mainEntity": [{"@type":"Question","name":"Curry eine Gew\u00fcrzmischung l\u00e4sst Assoziationen zu Indien wach werden.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Kurkumawurzel, auch als Gelbwurz bekannt, sorgt f\u00fcr die intensive gelbe Farbe von Currypulver; weitere Bestandteile sind unter anderem Ingwer, Kardamom, Zimt, Nelken, Muskatnuss, roter und schwarzer Pfeffer, Chilischoten, Safran, Ingwer, Koriander und Bockshornklee, um nur einige zu nennen. Je nachdem, welche anderen Gew\u00fcrze enthalten sind, bekommt das Currypulver ein orange-rotes Aussehen oder variiert ins Olivgr\u00fcn-gelbe.Diese Mischung deckt je nach Zusammensetzung von der Aroma-Seite her einen s\u00fc\u00dflichen oder milden Geschmack (Curry Madras mild) bis hin zur pikanten (Curry Madras pikant) und feurig-scharfen Variante (Curry Madras scharf) ab. Das Currypulver beziehungsweise Currypowder, wie die Gew\u00fcrzmischung im Englischen genannt wird, wird in Indien hergestellt und auch nach Europa exportiert. Der Begriff, den die Inder hierf\u00fcr verwenden, lautet Masalas, denn unter Curry versteht man in Indien, wie in etlichen anderen, vorwiegend englischsprachigen L\u00e4ndern, ein eintopfartiges Gem\u00fcsegericht: ein Fleisch-, Fisch- oder Gefl\u00fcgelgericht mit Curry-Sauce. Die urspr\u00fcngliche Bezeichnung geht auf ein Wort aus dem Tamilischen zur\u00fcck: Karhi nannten die Tamilen ein Fleischgericht mit einer curryhaltigen Sauce, zu dem in jedem Fall Reis gereicht wurde.Das Currypulver wird in Indien rein f\u00fcr den Export produziert. Inderinnen w\u00fcrden \u00fcbrigens kaum eine fertige Gew\u00fcrzmischung kaufen, wie sie in Deutschland als Curry bezeichnet wird. In Indien wird das Garam Masala vor jedem Kochen individuell mit einem M\u00f6rser zerkleinert und zusammen gemischt; die Gew\u00fcrz-Kompositionen variieren von Ort zu Ort und bleiben h\u00e4ufig auch ein Geheimnis der K\u00f6chin. Dass es das Gew\u00fcrz auch in westlichen L\u00e4ndern gibt, ist den Engl\u00e4ndern zu verdanken. Sie brachten es, als Andenken an die englische Kolonialzeit in Indien, im 18. Jahrhundert nach Europa mit. \u00dcbrigens: Currykraut und Currybl\u00e4tter haben nichts mit dem Pulver zu tun beziehungsweise sind nicht darin enthalten.In der K\u00fcche hat sich das indische Gew\u00fcrz, dem eine verdauungsf\u00f6rdernde Wirkung nachgesagt wird, l\u00e4ngst seinen Platz erobert; es wird in der Regel teel\u00f6ffelweise f\u00fcr Suppen und Gefl\u00fcgel, f\u00fcr Fisch und Gem\u00fcse, aber auch f\u00fcr Fleisch- oder Reisgerichte verwendet. Es sollte dunkel und in gut verschlie\u00dfbaren Beh\u00e4ltnissen aufbewahrt werden. Weil das Aroma schnell nachl\u00e4sst, ist es nicht zu empfehlen, sich einen gr\u00f6\u00dferen Vorrat zuzulegen. In der Regel verliert Currypulver nach einem halben Jahr von seiner Intensit\u00e4t. Damit es sein volles Aroma entfaltet, empfehlen K\u00f6che, das Currypulver nicht allzu hei\u00df und zu lange anzubraten, sonst droht die Gefahr, dass es bitter schmeckt. Weil es einen sehr intensiven Geschmack hat, sollte bei einer Men\u00fcfolge auch nur ein Gericht mit Currypulver gew\u00fcrzt werden. Mit zu den beliebtesten Imbiss-Gerichten in Deutschland geh\u00f6rt die Currywurst, eine Bratwurst, die ihren Namen der Tatsache verdankt, dass sie mit ganz viel gelbem Curry bestreut wird.Hier geht\u00b4s zu unseren eigenen Curry-Mischungen."}},{"@type":"Question","name":"Die Herkunft von Himalayasalz und das F\u00fcr und Wider.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ist es ein Wundermittel der Natur? Esoteriker schw\u00f6ren auf die therapeutische Wirkung von Himalayasalz, etwa bei Bluthochdruck, aber auch bei Rheuma und Gicht. Wissenschaftler halten dagegen: Das Salz weiche in seiner chemischen Zusammensetzung nicht von anderen nat\u00fcrlichen Steinsalzen ab.Himalayasalz wird in Pakistan in einem uralten Gebirge gewonnen. Geografisch z\u00e4hlt dieses zwar zum Himalaya, aber das Abbaugebiet liegt rund 250 Kilometer davon entfernt. Die zirka 700 Meter hohe H\u00fcgelkette wird im Norden von der Indus Ebene begrenzt. Die Salzvorkommen, die vor gut 400 Jahren entdeckt wurden, sind Millionen Jahre alt. Im Salzminengebiet Lahore, auch Salt Range genannt, z\u00e4hlt die Khewra Mine zu den Gr\u00f6\u00dften der Welt. Das Salz ist kristallklar bis r\u00f6tlich und als Feinstreu, Granulat oder in Brocken erh\u00e4ltlich: Das Salz wird mit einer K\u00f6rnung von 0,5 bis ein Millimeter angeboten, in der ein bis drei Millimeter Variante oder als Halit-Brocken, die im Schnitt 30 bis 70 mm gro\u00df sind. Pakistan deckt mit dem Salzabbau in der Provinz Punjab ungef\u00e4hr 70 Prozent des internationalen Bedarfs. Es handelt sich um ein Kristallsalz. Im Laufe der Jahrtausende hat es sich durch die Austrocknung der Urmeere gebildet. Man findet es auch unter den Bezeichnungen Ursalz, Zaubersalz, Kaisersalz, Christ-All-Salz, Nat\u00fcrliches Kristallsalz oder Hunza-Kristallsalz. Alexander der Gro\u00dfe soll auf seinen Feldz\u00fcgen die Soldaten eher mit Kristallsalz entlohnt haben, als mit M\u00fcnzen.Das Himalayasalz, das in Pakistan auch \u201eLahori Salt\u201c genannt wird, erkennt man an seinem milden Geschmack. Es besteht aus nat\u00fcrlichen Elementen wie Eisen und Magnesium. Es wird per Hand nach Farbe und Qualit\u00e4t sortiert. Pakistan exportiert das von Umwelteinfl\u00fcssen verschont gebliebene und unbehandelte Natursalz in alle Welt. Hierzulande ist das besondere Salz, dem bioenergetische Kr\u00e4fte nachgesagt werden, vor allem in Reformh\u00e4usern und Naturkostl\u00e4den erh\u00e4ltlich. Nat\u00fcrlich kann man es auch \u00fcber das Internet beziehen. Sein Kilopreis liegt zwischen zehn und 25 Euro und ist damit zirka 20-mal so teuer wie normales Kochsalz.Verfechter und Anh\u00e4nger berichten davon, dass es giftige Stoffe aus dem K\u00f6rper l\u00f6st und auch den Blutdruck senkt. Diese Behauptungen sind jedoch wissenschaftlich nicht belegt. Auch f\u00fcr die Ern\u00e4hrung, so haben Experten festgestellt, bieten sich keinerlei Vorteile im Vergleich zum herk\u00f6mmlichen Salz. Haupts\u00e4chlich besteht das auch als Zaubersalz charakterisierte Salz n\u00e4mlich zu 98 Prozent aus Natriumchlorid und zu zwei Prozent aus Mineralien; insgesamt handelt es sich hierbei um acht verschiedene Stoffe, nicht 84, wie vielfach behauptet wird. Trotzdem wird h\u00e4ufig ein Himalaya-Solebad zur St\u00e4rkung des Immunsystems und zur Entschlackung des K\u00f6rpers empfohlen: Bei 37 Grad Celsius Badetemperatur sollte man sich 15 bis 20 Minuten in dem Solebad aufhalten. Bei Vollmond und zunehmenden Mond werden die Aufnahmef\u00e4higkeit von Mineralien unterst\u00fctzt, bei Vollmond und abnehmendem Mond die Entschlackung des K\u00f6rpers gef\u00f6rdert, hei\u00dft es. In seiner Wirkung im K\u00f6rper des Menschen entspricht das Himalayasalz ungereinigtem Steinsalz, wie es in Europa vorkommt, oder Meersalz."}},{"@type":"Question","name":"Die richtige Gew\u00fcrzmischung - einfach unentbehrlich in der K\u00fcche.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Gew\u00fcrze sind unentbehrlicher Bestandteil jeder Speise. Ihre Geschmacks- und Geruchsstoffe verbessern den Geschmack der Gerichte und k\u00f6nnen sie f\u00fcr den Menschen auch bek\u00f6mmlicher machen. Die meisten Gew\u00fcrze werden aus Pflanzen gewonnen wie Nelken, Lorbeer, Petersilie und \u00e4hnliches. Eines der wichtigsten Gew\u00fcrze ist das anorganische Salz: es ist nicht nur f\u00fcr die gute K\u00fcche, sondern auch f\u00fcr den menschlichen Organismus unersetzlich.Lange Zeit war mit Gew\u00fcrzen untrennbar der Begriff des Reichtums verbunden. Vor allem im Mittelalter waren sie von unermesslichem Wert, so wurde Pfeffer damals etwa mit purem Gold aufgewogen. Doch ihre Bedeutung lag nicht so sehr im Geschmack, sondern in der medizinischen Bedeutung. Sie wurden sowohl zum Konservieren von Lebensmitteln verwendet, um sie haltbarer zu machen und so der Lebensgefahr durch den Genuss verdorbener Nahrung vorzubeugen, als auch zur Heilung von Krankheiten. Schon im 12. Jahrhundert wusste Hildegard von Bingen, die ber\u00fchmte heilkundige Klosterfrau, um die Heilkraft der Gew\u00fcrze und erw\u00e4hnte diese in ihren Schriften. Heute k\u00f6nnen die positiven Auswirkungen, welche ein Gew\u00fcrz beziehungsweise eine Gew\u00fcrzmischung auf die menschliche Gesundheit haben kann, mehr oder weniger von jedem genossen werden, denn im Gegensatz zu vergangenen Zeiten sind die meisten Gew\u00fcrze nun relativ kosteng\u00fcnstig und m\u00fcssen nicht mehr mit Gold aufgewogen werden. Vor allem die \u00e4therischen \u00d6le, welche in den Gew\u00fcrzpflanzen vorhanden sind, wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. So wirken zum Beispiel Chili und Nelken anregend auf das Herz-Kreislaufsystem, K\u00fcmmel und Fenchel beruhigend auf den Verdauungstrakt und Knoblauch ist bekannt daf\u00fcr, dass er die Darmflora g\u00fcnstig beeinflussen kann. Salbei entspannt, Pfeffer f\u00f6rdert die Magent\u00e4tigkeit und Kakao macht gl\u00fccklich.Neben der Gesundheitsf\u00f6rderung steht heute vor allem ein wichtiger Aspekt im Vordergrund, der jeden Koch und jede K\u00f6chin so gerne zur Gew\u00fcrzmischung greifen l\u00e4sst: Der gute Geschmack. Mit entsprechenden Gew\u00fcrzmischungen lassen sich Speisen zu Delikatessen veredeln, vorausgesetzt, sie werden passend und in der richtigen Menge eingesetzt. Viele K\u00fcchen leben durch ihre typischen Gew\u00fcrzmischungen, wie zum Beispiel die indische, afrikanische oder asiatische K\u00fcche. Doch auch heimische Hausmannskost w\u00e4re ohne Gew\u00fcrze undenkbar. Grillkoteletts, Suppen oder Braten w\u00fcrden ungew\u00fcrzt wohl kaum jemandem wirklich schmecken. Viele bereits fertig abgestimmte Gew\u00fcrzmischungen werden heute wie ein einziges Gew\u00fcrz verwendet, zum Beispiel Curry, das in Wirklichkeit aus vielen verschiedenen Gew\u00fcrzen besteht. Ebenso sind Lebkuchen-, Gl\u00fchwein- oder Brotgew\u00fcrz genau genommen Gew\u00fcrzmischungen und ihr Geschmack entsteht durch das Zusammenwirken zahlreicher verschiedener Einzelgew\u00fcrze. Das Mischen von Gew\u00fcrzen untereinander erfordert ein hohes Ma\u00df an Sorgfalt und K\u00f6nnen, um genau den gew\u00fcnschten geschmacklichen Effekt hervorzurufen, denn wenn das Verh\u00e4ltnis der einzelnen Gew\u00fcrze zueinander nicht stimmt, \u00e4ndert sich auch der Geschmack der Speise entsprechend. Eine fertige Gew\u00fcrzmischung, wie etwa Curry oder Gyrosgew\u00fcrz, macht langwieriges Abstimmen der einzelnen Gew\u00fcrze \u00fcberfl\u00fcssig und garantiert f\u00fcr stets gleichbleibend hohen kulinarischen Genuss.Hier geht\u00b4s zu unseren Gew\u00fcrzmischungen."}},{"@type":"Question","name":"F\u00fcr Geschmack und Geruch: Gew\u00fcrze von A bis Z","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Inder haben bereits vor 5000 Jahren mit Gew\u00fcrzen wie beispielsweise Safran, Pfeffer oder Gew\u00fcrznelken gehandelt. Feldherrn wie Alexander der Gro\u00dfe oder Abenteurer wie der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama haben die Einf\u00fchrung von Gew\u00fcrzen in Europa voran getrieben. Die Engl\u00e4nder, die ehemals die Kolonialherrschaft in Indien hatten, brachten die Gew\u00fcrzmischung des Curry nicht nur nach England, sondern auch auf den europ\u00e4ischen Kontinent.Welche Gew\u00fcrze geh\u00f6ren nun unbedingt in die K\u00fcche? Salz, Pfeffer und Paprika darf man als die drei \u201eKlassiker\u201c im Gew\u00fcrzregal aufz\u00e4hlen. Ansonsten sind es zirka 50 Geschmacksaromen, die beim Zubereiten von Speisen h\u00e4ufig Verwendung finden. Einige, wie beispielsweise der B\u00e4rlauch, sind in den letzten Jahren richtig in Mode gekommen. Um zu wissen, wof\u00fcr man Lorbeer, Oregano und Rosmarin, Liebst\u00f6ckel und Petersilie, Dill, Basilikum oder Thymian braucht, muss man kein ausgewiesener Sternekoch sein. Was verfeinert man aber am besten mit Ysop oder Zitronenmelisse, wozu schmeckt Ingwerpulver besonders gut oder wie setzt man Bergbohnenkraut ein? Die Liste ist schier unendlich, ebenso wie die Ger\u00fcche. Bei der Verwendung spielt die Devise \u201eweniger ist mehr\u201c eine Rolle, h\u00e4ufig werden Gew\u00fcrzangaben mit Essbestecks-Einheiten beschrieben: Ein Teel\u00f6ffel voll, eine Messerspitze oder ein gestrichener Essl\u00f6ffel. Am besten ist es, wenn man die Gew\u00fcrzzutaten erst kurz vor Ende der Garzeit in den Topf gibt, sonst verfl\u00fcchtigt sich das Aroma. Ungemahlene Gew\u00fcrze wie Muskatnuss, Nelken oder Kardamom behalten \u00fcbrigens das Aroma am l\u00e4ngsten.Safran gilt als das teuerste Gew\u00fcrz der Welt. Es wird aus den Bl\u00fcten einer Krokusart in Handarbeit geerntet; das Gramm kostet zwischen vier und 14 Euro. Unbedingt erforderlich ist Safran f\u00fcr eine spanische Paella, eine franz\u00f6sische Bouillabaisse oder Risotto alla Milanese. Das leicht nussig schmeckende Muskat findet bei Blumenkohl oder Spinat seinen Einsatz und Kartoffelp\u00fcree schmeckt auch mit einer Prise Muskat besonders lecker. Wacholder und Nelken sind bei deftigen Gerichten angesagt. Viele Gew\u00fcrzsorten wie Anis verfeinern nicht nur Geb\u00e4ck und Kuchen, sie werden auch f\u00fcr die Herstellung von Schnaps verwendet oder wie auch der K\u00fcmmel beim Backen von Brot. Wer gerne indisch kocht, sollte einen kleinen Vorrat an Kardamom, Koriander, Kreuzk\u00fcmmel oder Kurkuma zuhause haben. Ganz wichtig ist die richtige Aufbewahrung von Gew\u00fcrzen. Keinesfalls sollten sie sich \u00fcber dem Herd befinden, damit sie nicht W\u00e4rme und Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Am besten, man lagert sie in einem Schrank - dunkel, trocken, k\u00fchl und in luftdicht verschlie\u00dfbaren Beh\u00e4ltern. Dass die meisten Gew\u00fcrze auch Heilwirkungen zeigen, wussten schon die alten \u00c4gypter um 1600 vor Christus, so sie setzten zum Beispiel Zimt bei V\u00f6llegef\u00fchl und zur Linderung von Magenkr\u00e4mpfen ein.Hier geht\u00b4s zu unseren Gew\u00fcrzen."}},{"@type":"Question","name":"Gew\u00fcrze - Verpackung, Aufbewahrung und Lagerung.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die beste Verpackung f\u00fcr Lebensmittel fast aller Art ist nach wie vor Glas. Empfehlenswert f\u00fcr die Lagerung zu Hause ist also ein Schraubglas mit Twistoff-Deckel. Diese finden sich recht h\u00e4ufig bereits im eigenen Haushalt (leere Marmeladen Gl\u00e4ser) und kosten praktisch nichts. Eine l\u00e4ngereLagerung in Verpackungen wie Beuteln ist eher kritisch zu betrachten. Dabei kommt es entscheidend auf die verwendete Kunststoffart an.Die so beliebten Druckverschlussbeutel sind \u00fcberwiegend aus PE (Polyethylen) gefertigt. Dieser Kunststoff ist zwar nahezu wasserdampfdicht, aber nicht \u00f6ldicht. Was bedeutet, dass die so wichtigen \u00e4therischen \u00d6le von Gew\u00fcrzen leicht entweichen k\u00f6nnen. Die ebenfalls h\u00e4ufig verwendeten Zellglasbeutel (raschelnder Kunststoff, findet man bei Tee und Gew\u00fcrzen) sind zwar nahezu \u00f6ldicht, aber nicht wasserdampfdicht. Was bedeutet, dass ein Schutz vor Feuchtigkeit und damit ein Schimmelbefall nicht auf Dauer gew\u00e4hrt ist.Wir verwenden deshalb \u00fcberwiegend Siegelrandbeutel oder auch Vakuumbeutel genannt. Diese Beutel aus Verbundfolie PA\/PE (Polyamid\/Polyethylen) besitzen hervorragende Eigenschaften wie gute Verschwei\u00dfbarkeit, Wasserdampfdichte, Aromaschutz und hohe Rei\u00dffestigkeit. Unsere Produkte die in solchen Beuteln noch original verschwei\u00dft sind, k\u00f6nnen Sie also durchaus f\u00fcr eine l\u00e4ngere Lagerung (aber zus\u00e4tzlich vor Mottenbefall gesch\u00fctzt) verwenden. Nach Anbruch empfehlen wir allerdings das Umf\u00fcllen in Schraubgl\u00e4sern. Nun k\u00f6nnen Sie sich fragen, warum verwendet nicht jeder Gew\u00fcrzh\u00e4ndler Siegelrandbeutel anstatt der schlechteren Druckverschlussbeuteln? Dazu gibt es zwei Gr\u00fcnde. Der Preis und der Aufwand. PA\/PE Beutel kosten etwa das 10-fache von PE Beuteln und das 5-fache von Zellglasbeuteln. Dazu kommt noch das die PA\/PE Beutel einzeln verschwei\u00dft werden m\u00fcssen. Der zeitliche Mehraufwand ist erheblich.Ein besonderes Thema bei der Lagerung ist der Verderb durch Insektenbefall. Die h\u00e4ufig anzutreffende Motte ist ein begeisterter Fan von Paprika und Chili. Motten k\u00f6nnen sich ohne Probleme durch Kunststoffbeutel fressen und ihre Eier ablegen. Unter bestimmten Umst\u00e4nden fressen sie sich aber auch durch dickeren Kunststoff. Bei einem Versuch haben sich Motten durch einen 1cm dicken Kunststoff gefressen. Das erkl\u00e4rt wohl schon vieles. Eine weitere Quelle der Qualit\u00e4tsbeeinflussung ist das Licht. Prinzipiell sollten Gew\u00fcrze nicht bei Tageslicht und schon gar nicht in der Sonne gelagert werden. Das UV-Licht f\u00fchrt zu Farbver\u00e4nderungen, Vitamin- und Aromaverlust und beeinflusst die W\u00fcrzkraft erheblich.Weiter ist auch eine trockene und nicht zu warme Lagerung wichtig. Den gr\u00f6\u00dften Fehler den Viele dabei machen ist, die Gew\u00fcrze immer griffbereit recht nah am Herd zu haben und dann noch gleich aus der ge\u00f6ffneten Packung \u00fcber dem Herd zu w\u00fcrzen. Am Herd entsteht sehr viel Wasserdampf der direkt in die T\u00fcte aber auch in den Schrank zieht. Au\u00dferdem ist die Umgebung am Herd der w\u00e4rmste und somit schlechteste Platz um Lebensmittel zu lagern. Wir empfehlen Gew\u00fcrze in Schraubgl\u00e4sern, in einem geschlossenen Schrank, nicht zu nah am Herd, auf zu bewahren. "}},{"@type":"Question","name":"Mit Kr\u00e4utern mehr Schwung ins K\u00fcchenleben bringen.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bei der Vielzahl der Kr\u00e4uter verliert sich der \u00dcberblick, welche sich besonders gut eignen und auf keinen Fall in der K\u00fcche fehlen sollten. Daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf \u00fcber das Internet erst einmal Gedanken zu machen, mit welchen Kr\u00e4utern regelm\u00e4\u00dfig gekocht wird und wie hoch der Bedarf ist. Waren Gew\u00fcrze lang Zeit ein kostbares Gut, sind sie heute ohne Probleme in unterschiedlichsten Mengen und aus allen Teilen der Welt erh\u00e4ltlich. Auch preislich fallen nur noch geringf\u00fcgige Kosten an, sieht man einmal von teuren Produkten wie dem edlen Safran und Vanille ab. Interessant ist hier die Abgrenzung zwischen Gew\u00fcrzen und Kr\u00e4utern, die recht flie\u00dfend ist und dazu dient, eine optimale Geschmacksverbesserung zu erreichen. Wurden die gew\u00fcnschten Kr\u00e4uter und Gew\u00fcrze fr\u00fcher \u00fcber lange Wege, zum Beispiel \u00fcber den Seeweg, von Asien aus nach Europa gebracht, k\u00f6nnen heute die meisten Kr\u00e4uterarten in Europa selbst angebaut und den Verbrauchern direkt verkauft werden.Popularit\u00e4t fand der Einsatz von Gew\u00fcrzen bereits im 12. Jahrhundert, als bekannte Personen des fr\u00fchen Mittelalters wie Hildegard von Bingen auf die gesundheitsf\u00f6rdernde Kraft von zahlreichen Kr\u00e4utern und Gew\u00fcrzen hingewiesen hat. So war es nicht verwunderlich, dass einige Gew\u00fcrze wie etwa Pfeffer zur damaligen Zeit unermesslich teuer waren und vom Wert her mit Gold verglichen wurden. So kam es im Mittelalter sogar zu richtigen Kriegen um kostbare Gew\u00fcrze zwischen den einzelnen gro\u00dfen Handelsnationen wie Holland, Portugal oder England. Vornehmlich ging es in diesen Auseinandersetzungen vor allem um die alleinige Nutzung spezieller Anbaugebiete im Orient, die zum Teil mit herber Waffengewalt durchgesetzt wurden.Ohne Frage geh\u00f6rt in jede gut ausgestattete K\u00fcche eine gewisse Auswahl an Kr\u00e4utern und Gew\u00fcrzen, so dass viele unterschiedliche Speisen richtig und abwechslungsreich verfeinert werden k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich richtet sich die Kr\u00e4uterauswahl auch nach dem eigenen Geschmack. Heute stehen Kr\u00e4uter aus allen K\u00fcchen der Welt zur Verf\u00fcgung, um geschmacklich passende Gerichte m\u00f6glichst nah an der Zubereitungsart des Herkunftslandes in der eigenen K\u00fcche zaubern zu k\u00f6nnen. Mit einem entsprechenden Kr\u00e4uterdepot in der eigenen K\u00fcche ausgestattet, lassen sie sich meist \u00fcber einen langen Zeitraum lagern und k\u00f6nnen bei Bedarf direkt f\u00fcr leckere Gerichte verwendet werden. Es bietet sich an, spezielle verschlie\u00dfbare Glasgef\u00e4\u00dfe f\u00fcr ihre Lagerung zu verwenden, durch die keine Insekten oder \u00e4hnliches an selbige gelangen k\u00f6nnen. Wichtig ist es auch, dass die Beh\u00e4lter nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind, sondern lieber in einem Schrank gelagert werden. Durch Sonnenlicht k\u00f6nnen Kr\u00e4uter und Gew\u00fcrze n\u00e4mlich sehr schnell ranzig werden und sogar ihren intensiven Geschmack v\u00f6llig verlieren.Hier geht\u00b4s zu unseren Kr\u00e4utern."}},{"@type":"Question","name":"Pfeffer hat viele Gesichter: Gr\u00fcn, Orangerot, Schwarz und Wei\u00df.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Zu den Hauptanbaugebieten des Pfeffers z\u00e4hlen neben Indien vor allem Indonesien, Sri Lanka, Malaysia, Vietnam, Thailand, Madagaskar, aber auch China und Brasilien. Immer noch wird das \"schwarze Gold\", das in Rispenform w\u00e4chst, mit der Hand geerntet. Dabei k\u00f6nnen unterschiedlich farbige Pfefferk\u00f6rner theoretisch von einer einzigen Pflanze geerntet worden sein. Piper Nigrum, wie die Pfefferpflanze mit ihrem botanischen Namen hei\u00dft, tr\u00e4gt erst drei Jahre nach der Anpflanzung die ersten Fr\u00fcchte.Die Pfefferpflanzen werden in Anbaukulturen an langen Holzstangen oder d\u00fcnnen B\u00e4umen angepflanzt, die als Ger\u00fcst dienen; sie ranken sich bis zu zehn Meter hoch, die Fr\u00fcchte befinden sich, mit jeweils zirka 30 K\u00f6rnern, in Rispenform an dem Gew\u00e4chs. Von diesen \"Piperaceae\", den Pfeffergew\u00e4chsen, gibt es \u00fcbrigens nahezu 700 Arten. Die gr\u00fcne Variante wird aus den unreifen Pfefferk\u00f6rner gewonnen und dann konserviert: Daf\u00fcr kommt Salzlake in Betracht, teils werden die K\u00f6rner auch (gefrier-) getrocknet. Um die wei\u00dfe Form zu bekommen, werden die roten Beeren etwa zehn Tage in Wasser eingeweicht. Danach l\u00e4sst sich das \u00e4u\u00dfere Fruchtfleisch l\u00f6sen und das grauwei\u00dfe Pfefferkorn bleibt \u00fcbrig. Die rote Sorte ist sch\u00e4rfer als die gr\u00fcne, der schwarze schmeckt eher w\u00fcrzig und wei\u00df nimmt man, wenn man eine milde Variante mit ausgewogenem Aroma haben will. Egal von welcher Farbe, ist dieses Gew\u00fcrz in der K\u00fcche auch in pulverisierter Form nicht mehr wegzudenken. Fisch, Fleisch, Suppen oder Salate werden damit gew\u00fcrzt und es gibt sogar leckere Desserts wie Erdbeeren oder Schokolade mit dieser Geschmacksnote.Bereits die R\u00f6mer waren vom Geschmack begeistert. In der Antike und im Mittelalter wurde das Gew\u00fcrz in M\u00f6rsern zersto\u00dfen und kam anschlie\u00dfend reichlich auf den Tisch. Bei der Trauung des Herzogs von Burgund, Philipp dem K\u00fchnen, mit Margarete von Male im Jahr 1369 sollen beim Festmahl 150 Kilo Pfeffer gereicht worden sein. Lange galt das Gew\u00fcrz als wichtigste Handelsware, die Araber hielten seit der Antike ein Pfeffermonopol aufrecht. Etliche Entdecker machten sich aus Europa auf, um das ber\u00fchmte \u201ePfefferland\u201c zu finden: der Seefahrer Vasco da Gama gelangte 1498 an die Malabark\u00fcste. Dort gr\u00fcndete der Portugiese Handelsniederlassungen und trug mit zum Ruhm Lissabons als Gew\u00fcrzzentrum bei. Pfeffer war so wertvoll, dass er fr\u00fcher sogar in Gold aufgewogen wurde. Die \u00c4gypter haben ihn sogar dazu verwendet, um ihre Pharaonen zu mumifizieren. Bei Pharao Ramses II. wurden 15 schwarze K\u00f6rner in der Nase entdeckt; offenbar wollte man, dem \u00e4gyptischen Totenkult zufolge, mit dem \u00e4therischen \u00d6l den Verstorbenen zu neuem Leben erwecken.Das Universalgew\u00fcrz gilt als appetitanregend und f\u00f6rdert den Speichelfluss. Es dient der Durchblutung, regt die Verdauung an und es hilft gegen Kr\u00e4mpfe und rheumatische Schmerzen; nicht zuletzt wird ihm eine aphrotisierende Wirkung nachgesagt. Selbst bei der Parf\u00fcmherstellung z\u00e4hlt er oftmals zu den Ingredienzien und ist beispielsweise auch in Magenmedikamenten enthalten. Der Statistik zufolge werden in Deutschland j\u00e4hrlich 17500 Tonnen konsumiert, was deutlich macht, dass Pfeffer mit zu den beliebtesten Gew\u00fcrzen geh\u00f6rt.Hier geht\u00b4s zu unserem Pfeffer."}},{"@type":"Question","name":"Salze sorgen f\u00fcr den perfekten Geschmack in jeder K\u00fcche.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der menschliche Organismus ben\u00f6tigt t\u00e4glich mindestens 3 bis 6 Gramm Salz, um seinen Bedarf an diesem lebenswichtigen Mineralstoff zu decken. Es ist \u00fcberlebenswichtig, da es Einfluss auf den Wasserhaushalt, die Verdauung, den Aufbau der Knochen und die Verdauung aus\u00fcbt. Beim Schwitzen etwa kann der K\u00f6rper betr\u00e4chtliche Mengen an Salz verlieren, welche umgehend ersetzt werden m\u00fcssen, um die k\u00f6rpereigenen Funktionen aufrecht erhalten zu k\u00f6nnen.Der Mensch kann mit seinem Geschmacksinn Salziges bewusst wahrnehmen. Dies sch\u00fctzt ihn einerseits davor, zu viel Salz zu sich zu nehmen, da Salz in gro\u00dfen Mengen auf einmal genossen sch\u00e4dlich auf den Organismus wirkt; die Speisen schmecken versalzen und werden instinktiv abgelehnt. Andererseits ist Salz im richtigen Ma\u00df genossen lebensnotwendig; ein Fehlen des Salzes macht sich bei vielen Speisen als langweiliger Geschmack bemerkbar und erst die Zugabe der richtigen Menge dieses lebenswichtigen Mineralstoffes l\u00e4sst das Essen genie\u00dfbar werden. Dass Salz viele Speisen f\u00fcr den menschlichen Gaumen erst geschmacklich genie\u00dfbar macht, sorgte schon vor Jahrtausenden daf\u00fcr, dass Salz eines der begehrtesten und wichtigsten Gew\u00fcrze weltweit wurde. Dementsprechend gro\u00dfe Bedeutung kam der Salzgewinnung zu. Eine der \u00e4ltesten Methoden, an den begehrten Mineralstoff zu kommen, ist die Salzgewinnung aus dem Meer, z.B. das Fleur de Sel. Bei Steinsalz hingegen wird salzhaltiges Gestein aus oft unterirdischen Lagerst\u00e4tten abgebaut, bestes Beispiel daf\u00fcr ist das Himalaya Kristallsalz. Rund 70 Prozent des weltweiten Salzvorkommens basiert auf Steinsalz, rund 30 Prozent sind Meersalz.Die Verwendung von Salz ist vielf\u00e4ltig: Salze werden sowohl zur Herstellung und Verfeinerung von Speisen eingesetzt als auch zum Haltbarmachen leicht verderblicher Nahrungsmittel wie Fleisch, Eier oder Gem\u00fcse. W\u00e4hrend das Einlegen von Lebensmitteln in Salz zur Konservierung in unseren Breiten teilweise durch Einfrieren oder Trocknen ersetzt werden kann, gibt es f\u00fcr das \u201eSalz in der Suppe\u201c keinen wirklich vollwertigen Ersatz. Besonders beliebt sind jedoch nicht nur das einfache Meersalz oder Kochsalz, sondern auch Gew\u00fcrzsalze, welche aufgrund ihrer besonderen Mischung mit anderen Gew\u00fcrzen Gerichten eine ganz spezielle raffinierte Geschmacksnote verleihen k\u00f6nnen. Solche Salze gibt es in den unterschiedlichsten Variationen, vom scharfen Chili-Knoblauch Gew\u00fcrzsalz \u00fcber duftendes Rosensalz bis hin zu Sellerie- oder Vanillesalz. Auch ger\u00e4uchertes Salz findet sich immer \u00f6fters in der heimischen K\u00fcche. Salz muss nicht immer wei\u00df sein: Es gibt das begehrte Gew\u00fcrz auch in den Farben rot, violett, schwarz (schwarzes Meersalz aus Hawaii), gr\u00fcn oder rosa. Doch nicht nur in der Farbe unterscheidet sich das Salz, auch die K\u00f6rnung ist unterschiedlich. Die Palette der angebotenen St\u00e4rken reicht vom auff\u00e4llig grobk\u00f6rnigen Meersalz \u00fcber eine mittlere K\u00f6rnung der Salzkristalle bis hin zu besonders feinem und rieselfreudigem Salz. Das Gew\u00fcrz kann sowohl als fertige Gew\u00fcrzsalz-Mischung als auch frisch gemahlen aus der Salzm\u00fchle eingesetzt werden. Doch f\u00fcr welche Salze sich der Koch auch immer entscheidet, eines ist gewiss, ohne Salz geht es nicht.Hier geht\u00b4s zu unseren Salzen."}},{"@type":"Question","name":"Scharf gew\u00fcrzt mit Chili liegt immer mehr im Trend.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Es ist schon erstaunlich, wie in den letzten Jahren Sch\u00e4rfe in viele Gerichte Einzug gehalten hat. Vor allem Variationen von Chili in unterschiedlichsten Sch\u00e4rfegraden finden sich an fast jeder Stra\u00dfenecke und lassen sich zudem auch bequem \u00fcber das Internet f\u00fcr die eigene K\u00fcchenausstattung bestellen. So artet es in vielen F\u00e4llen in eine Art Wettkampf aus, wer wie viel Sch\u00e4rfe vertragen werden kann und wie diese vom K\u00f6rper verarbeitet wird.Einmal genauer betrachtet, handelt es sich bei der Chilischote um eine Paprika, welche durch langwierige Z\u00fcchtung so ver\u00e4ndert wurde, dass die Sch\u00e4rfe um ein Vielfaches st\u00e4rker heraussticht, als es bei der Urpaprika der Fall war. Dabei werden diese scharfen Formen der Paprika vornehmlich in s\u00fcdlichen Gefilden angebaut, da sich die W\u00e4rme und die st\u00e4ndige starke Sonneneinstrahlung positiv auf den Reifungsprozess der Schoten auswirken. Doch immer mehr Chilisorten k\u00f6nnen mittlerweile auch in Europa in Gew\u00e4chsh\u00e4usern, im Freilandanbau oder auf dem Balkon gez\u00fcchtet werden, da viele Chilisamen durch spezielle Auslese \u00fcber eine gewisse Klimafestigkeit verf\u00fcgen.Vor allem die weite Verbreitung der kleinen Schoten als Inventar in K\u00fcchen auf der ganzen Welt macht Chiligew\u00fcrze f\u00fcr unterschiedliche Geschmacksrichtungen so breitfl\u00e4chig einsetzbar. Von der asiatischen \u00fcber die italienische bis hin zur K\u00fcche in Osteuropa finden Chilischoten ihre Verwendung und verfeinern sogar schon viele traditionelle Gerichte. Sicherlich zu den bekanntesten Gerichten, welches mit scharfer Paprika verfeinert wird, z\u00e4hlt das ungarische Gulasch, dass in aller Welt gerne gegessen wird. Nicht zu vergessen das, wie der Name schon sagt, Chili con Carne aus Mexiko. Die Chili-Verwendung ist sehr breit gef\u00e4chert, neben Pulver besteht auch die M\u00f6glichkeit, es in Form ganz Schoten oder in Verbindung mit einer Gew\u00fcrzmischung zur Verfeinerung der eigenen Gerichte zu verwenden. Besonders wichtig ist die Angabe der Sch\u00e4rfe, durch welche sich die jeweilige Vertr\u00e4glichkeit einordnen l\u00e4sst. Gemessen wird dies mit Hilfe der so genannten Scoville-Skala: Dieser Wert gibt dar\u00fcber Auskunft, wie viele Tropfen Wasser mit einem Tropfen Chiliextrakt verd\u00fcnnt werden m\u00fcssen, um die Sch\u00e4rfe aus den kleinen feurigen Schoten neutralisieren zu k\u00f6nnen.Neben den vielen sehr scharfen Sorten gibt es auch eine ganze Reihe an milden Produkten, die sich wunderbar f\u00fcr ein Familienessen eignen. Daher bietet es sich an, unterschiedliche Chiliarten im K\u00fcchenschrank zu lagern, damit f\u00fcr jedes Essen ein passendes Chiligew\u00fcrz zur Verf\u00fcgung steht. Nicht zu untersch\u00e4tzen ist die Verwendung von Paprika und Chiliextrakten in medizinischen Produkten; aufgrund der Sch\u00e4rfe und der damit einhergehenden W\u00e4rmeentwicklung lassen sich Muskelverspannungen behandeln. Auf der anderen Seite stehen einige Bestandteile der Chili und Paprika unter Verdacht, Probleme mit dem Magen zu verursachen, was vor allem Menschen mit einschl\u00e4gigen Vorerkrankungen bedenken sollten.Hier geht\u00b4s zu unseren Chili-Produkten."}},{"@type":"Question","name":"Trockenfr\u00fcchte sind zwar Kalorienbomben, aber ein beliebter Snack f\u00fcr zwischendurch.","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Viele Menschen sch\u00e4tzen Trockenfr\u00fcchte als kleinen Snack f\u00fcr zwischendurch. Darunter versteht man getrocknetes Obst; die Bandbreite reicht von \u00c4pfeln, Aprikosen, Pflaumen und Feigen bis hin zu exotischen Fr\u00fcchten wie Mangos, Ananas, Papayas und Datteln, um nur einige aufzuz\u00e4hlen. W\u00e4hrend frisches Obst etwa 80 bis 90 Prozent Wassergehalt aufweist, ist bei Trockenobst nur noch eine Restfeuchte von ungef\u00e4hr 20 Prozent festzustellen. Deshalb ist Trockenobst auch viel leichter: Aus einem Kilo frischer Feigen etwa werden in getrocknetem Zustand 250 Gramm.Abh\u00e4ngig von ihrer Gr\u00f6\u00dfe werden die reifen Fr\u00fcchte halbiert oder in Scheiben geschnitten und bei m\u00e4\u00dfiger Zufuhr von W\u00e4rme getrocknet. Dies kann man, wenn man \u00fcber kein D\u00f6rrger\u00e4t verf\u00fcgt, sogar im Backofen f\u00fcr den Hausgebrauch selber machen. Unter dem Trockenvorgang leiden besonders hitzeempfindliche Vitamine: so geht zum Beispiel Vitamin C verloren. Bei extremer Sonneneinstrahlung kann man die Fr\u00fcchte sogar im Freien trocknen lassen. Auch wenn Vitamin C verloren geht, werden Trockenfr\u00fcchte insgesamt als Vitaminspender mit ihrem reichen Vorrat an den Vitaminen A, B1, B2, B3, B5 und B 6 gesch\u00e4tzt. Sie verf\u00fcgen zudem \u00fcber viele Mineralstoffe und Spurenelemente: Besonders nennenswert ist der hohe Gehalt an Kalzium und Magnesium. Kalium, das ebenfalls in gro\u00dfer Menge in Trockenobst vorhanden ist, regt die Muskelt\u00e4tigkeit an; dies machen sich vor allem Tourengeher oder Athleten zu Nutze, die getrocknete Fr\u00fcchte als schnellen Energielieferanten sch\u00e4tzen. Als weitere Inhaltsstoffe finden sich unter anderem Eisen, Natrium und Phosphor. Getrocknete Fr\u00fcchte sind praktisch zu transportieren, deshalb kommen die Packungen mit den D\u00f6rrfr\u00fcchten im B\u00fcro ebenso wie als Reiseproviant zum Einsatz. Aber auch das M\u00fcsli am Morgen oder exotische Gerichte kann man mit Trockenobst aufpeppen. Nicht zuletzt eignen sich die getrockneten Fr\u00fcchte auch als F\u00fcllung f\u00fcr den G\u00e4nse-oder Entenbraten.In der kalten Jahreszeit bringt Trockenobst einen Hauch von exotischen L\u00e4ndern und Sommer in den Alltag. Zur Weihnachtzeit wird das Fr\u00fcchtebrot aktuell, dessen Hauptbestandteil D\u00f6rrobst ist. Was den Herstellungsprozess von Trockenobst anbelangt, ist vor allem eines wichtig zu wissen: Durch das langsame Ausd\u00f6rren verliert das Obst an Feuchtigkeit und gleichzeitig steigt der Zuckergehalt. So kommt es zu der geballten Ladung an Kalorien, denn der Fruchtzucker wird viel langsamer verbrannt als der normale Haushaltszucker. So bestehen getrocknete Feigen zum Beispiel zur H\u00e4lfte aus Zucker, das macht sie allerdings auch l\u00e4nger haltbar. Bei frischen Feigen liegt der Zuckergehalt bei nur einem Zehntel. Eine Ausnahme machen die Bananenscheiben: Sie werden nicht getrocknet, sondern frittiert und in Zucker getaucht. Trockenobst sollte man an einem k\u00fchlen und trockenen Ort aufbewahren, denn richtig gelagert halten die Trockenfr\u00fcchte in jedem Fall ein Jahr."}},{"@type":"Question","name":"Welche Nusskerne gibt es und wozu werden sie verwendet?","answerCount":1,"acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Waren N\u00fcsse und vor allem Nusskerne lange Zeit als ungesund und zu fettreich verschrien fanden k\u00fcrzlich Forscherteams in voneinander unabh\u00e4ngigen Untersuchungen und Tests heraus, dass diese eine grunds\u00e4tzlich positive Auswirkung auf das Herz-Kreislaufsystem des Menschen sowie auch auf andere Erkrankungen besitzen. Seither gelten N\u00fcsse wieder als gesunde Lebensmittel, deren Verzehr ausdr\u00fccklich zu empfehlen ist. Gerade im Herbst und Winter naht nun wieder die Zeit der Nussernte und damit der eifrigen Sammler der Schalenfr\u00fcchte. Der Mensch ist dabei keine Ausnahme, denn auch viele andere Lebewesen sind wieder emsig dabei, die schmackhaften N\u00fcsse f\u00fcr den Winter einzulagern. Hier denkt man vor allem an das bekannte und beliebte Eichh\u00f6rnchen. Dieses Tier schafft sich nun einen Vorrat an, um f\u00fcr den Winter gesichert zu sein.Nat\u00fcrlich hat der Mensch eine solche Vorratshaltung nicht n\u00f6tig, denn in jedem Supermarkt erh\u00e4lt man heute Nusskerne verschiedenster Arten. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit erfreuen sie sich wieder einer gro\u00dfen Beliebtheit und werden bevorzugt in Geb\u00e4ck und anderen Speisen verwendet. Dabei ist dem Einfallsreichtum des Hobbyb\u00e4ckers keine Grenze gesetzt und so manches missgl\u00fcckte oder scheinbar misslungene Rezept hat sich sp\u00e4ter zum Lieblingsstollen oder Lieblingspl\u00e4tzchen der ganzen Familie entwickelt. Doch nicht nur die bekannten N\u00fcsse, wie zum Beispiel die Walnuss oder die Haselnuss, sind schmackhaft und lassen sich gut in Pl\u00e4tzchen und Kuchen verwenden. Auch Erdn\u00fcsse und Mandeln oder Pinienkerne eignen sich hervorragend f\u00fcr einen \u201enussigen\u201c Advent.Beliebt und schmackhaft sind auch die Esskastanien, die es gerade im Advent auf nahezu jedem Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt. Wer gerade die etwas herben und von vielen Menschen als zu scharf empfundenen Waln\u00fcsse nicht mag, kann auch viele Rezepte abwandeln, in dem er einfach statt den Waln\u00fcssen andere Nusskerne, wie zum Beispiel Mandeln oder Haseln\u00fcsse, verwendet. Im industriellen Bereich sind gerade die zahlreichen Unternehmen der S\u00fc\u00dfwarenindustrie der eigentliche Hauptabnehmer der etwa 271.000 Tonnen Nusskerne, die allj\u00e4hrlich nach Deutschland importiert werden. Doch auch im Sommer finden N\u00fcsse beispielsweise in leckeren Eissorten Verwendung. Einige Sorten, wie beispielsweise Eicheln, die ja f\u00fcr den Menschen nicht essbar sind, eignen sich dagegen auch bestens als herbstliche Dekoration jeder Art. Gerade Kindern macht es meistens sehr viel Spa\u00df, diese zu sammeln. Aber auch als Erwachsener findet man sicher noch die eine oder andere Idee, um f\u00fcr einen zwanglosen Anlass eine perfekte Herbstdekoration zu basteln und somit ein bisschen was von herbstlicher Stimmung in das eigene Haus zu holen. So ist der vielseitige Einsatzbereich der Nusskerne erkennbar geworden."}}] }